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Auch dieses Jahr wurde das Allgäu wieder von einer Horde
Triathletinnen unter der Sachkundigen Campleiterin Monika Birk
heimgesucht. Insgesamt haben sich 31 sportlich ambitionierte
Frauen in der Sportalm Scheidegg getroffen, um mit Rennrad,
Laufschuhen und Schwimmanzug ausgerüstet die Gegend unsicher
zumachen. Dabei wurde diese Trainingswoche sowohl für die
Anfängerinnen als auch für die ambitionierten Athletinnen ein
unvergessliches Erlebnis - keine Zeit für Langeweile!
Im Laufschritt ging es zum morgendlichen Schwimmtraining, bei
dem das Wasser im Becken zum "Kochen" gebracht wurde. Die
Schrecksekunde des ersten Wasserkontaktes überwunden, hatte
Katja mit ihrem einfalls- und abwechslungsreichen Übungen das
Schwimmen leicht gemacht. Die letzten Reserven wurden
mobilisiert.
Nach dem heißersehnten Frühstück sattelte jede ihr Rennrad. In
rasender Fahrt ging es mit den Trainerinnen Katja, Moni und
Uschi bergab durch die ländliche Idylle, vorbei an Wäldern und
Wiesen mit dem Blick auf ein traumhaftes Panorama. Doch wie das
Leben so spielt, musste nach jeder genussreichen Talfahrt auch
wieder der schweißtreibende Anstieg erradelt werden. Wir wurden
regelmäßig mit tollen Aussichten, aber manchmal auch mit Eis,
Kaffee und Kuchen für unsere Anstrengungen belohnt.
Selbst Regen konnte uns nicht von gemeinsamen Laufeinheiten
abhalten, wodurch ein näheres Kennenlernen ermöglicht wurde.
Allen Läuferinnen sei gesagt"Gewarnt wird vor den wildgewordenen
Allgäuer Milchk-ühen" (Die Letzte beißen die Kühe). Befestigte
und unbefestigte Wege wurden im Sturm laufend, teilweise auf
allen Vieren erklommen. Neugierig und oftmals bewundernd von
den Einheimischen beäugt, kam auch häufiger die Frage "Wo sind
denn Eure Männer?"
Unser Hahn im Korb, Markus vom Leistungs- und Diagnostikzentrum
Sportalm Scheidegg, stellte nicht nur unsere derzeitige Fitness
fest, sondern war maßgeblich mit an der Tourenplanung beteiligt.
Der zweite Mann in unserem einwöchigen Campleben vermittelte uns
mit seinen Testneoprenanzügen ein völlig neues Schwimmgefühl.
Unter hohem Energieaufwand zwängten sich die ersten unter lautem
Gelächter der anderen in die Anzüge. So ausgerüstet stürzten
wir uns todesmutig in die 16 Grad kalten Fluten des
Alpenfreibads.
Für Abwechslung war hinreichend gesorgt. Klettern,
Mountainbiken, Tennis, Hochseilgarten und Kultur - für jeden
Geschmack ein reichhaltiges Programm. Vorträge über
sportgerechte Ernährung und individuelle Trainingssteuerung
sowie Trainingsplanung rundeten das Programm ab.
Ein gemeinsames Stretching beendete das tägliche
Trainingspensum. Diese Verrenkungen inspirierten so manchen
Zuschauer zu unterhaltsamen Bemerkungen: " Mama, sind das auch
alles Mädchen?"
Im Anschluss daran standen den Teilnehmerinnen mehrere aktive
und passive
Regenerationsmaßnahmen zur Verfügung. Angefangen mit
Kneippgüssen, Eisabreibungen,
Sauna, über intensive Rücken- und Beinmassage, bis hin zum
genussreichen Sonnenbad.
Hierbei standen Erfahrungsaustausch und Latte Machiato im
Vordergrund.
Die familiäre Atmosphäre der Sportalm machte es allen leicht
sich wohl zu fühlen. Die stets freundliche Bedienung kam kaum
nach die hungrigen Mäuler zu stopfen. Ein großes Lob sei nicht
nur an das Personal gesagt, sondern auch besonders an unsere
Trainerinnen.
Unser gemeinsamer Eindruck: eine harte Trainingswoche in einem
herzlichen Umfeld. Wir freuen uns bereits jetzt auf ein
Wiedersehen im nächsten Jahr.
Anja Dächert, Simone Frank, Gabriele Geier, Christina Lechner
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